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Körper (soma) und Seele (psyche) beeinflussen sich
gegenseitig, sowohl im positiven wie auch im
negativen Sinn.
Ängste, Sorgen, Ärger können das seelische Gleich-
gewicht beeinträchtigen und körperliche Funktions-
störungen zur Folge haben. Umgekehrt können sich
chronische Krankheiten, anhaltende Schmerzen und
Verspannungen im Lauf der Zeit zunehmend auf die
Stimmung niederschlagen.
Innere Leere, Frust, Ängste und Stress sind keine
Ausnahmeerscheinungen. Jeder 4. Mensch ist im Laufe
seines Lebens davon betroffen!
Dennoch fühlen sich Patienten mit diesen Symptomen
oft unverstanden und nicht ernst genommen. Oft haben
sie eine Vielzahl von Untersuchungen hinter sich, die
keinen eindeutigen organischen Befund erbringen.
Das Behandlungskonzept der Verhaltensmedizin verbindet
medizinische und psychologische Erkenntnisse zu einem
ganzheitlichen Konzept von Gesundheit, das den
Menschen mit all seinen Bedürfnissen in den Mittelpunkt
stellt.
Entstanden aus der Erkenntnis, dass in vielen Fällen weder
eine rein medizinische noch eine ausschließlich psychologische
Therapie komplexen Problemstellungen gerecht werden kann.
Ziel ist der Aufbau von Bewältigungsstrategien für den Umgang
mit Problemen und die Wiedererlangung körperlicher und
seelischer Ausgeglichenheit.
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